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Zehn Fakten über Wohnzimmer Schrankwand Roller, Die Sie Umhauen Werden

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Zehn Fakten über Wohnzimmer Schrankwand Roller, Die Sie Umhauen Werden

Elvis lebt. Zwar wird er vierzig Jahre nach seinem Tod nicht mehr so oft in Supermärkten gesichtet. Dafür gibt es früher oder später auf jedem Rummel, in jedem Bierzelt, bei Baumarkteröffnungen und Firmenfeiern einen Elvis. Tolle, Koteletten, Glitzerjacke oder Jumpsuit, kreisender Arm, Wackelbein und „Well-a-well-well-a …“: Fertig ist der Elvis-Imitator, von denen es allein in Deutschland Hunderte, weltweit Zehntausende gibt, viele hauptberuflich. Der King ist tot, aber Elvis ist eine Art Republik geworden.

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Eine Republik freilich, die von einer Meritokratie beherrscht wird. Das Establishment wacht über das Erbe.

Jedes Jahr zum Todestag findet während der „Elvis Week“ in Graceland, dem ehemaligen Wohnsitz des Kings, die Ultimate Elvis Tribute Artist Contest (UETAC) statt. Dort ringen die besten Elvisse der Welt um die Weihe des „ultimativen“ Imitators – oder besser: Wiederbelebers. Tritt nämlich ein UETAC-Sieger wie Shawn Klush, Brendon Bennett oder Dwight Icenhower auf, wird das Konzert zur Messe, die Wandlung vollzogen, die Realpräsenz spürbar, in Rock’n’Roll statt Brot und Wein. Dieses Jahr ist mit Oliver Steinhoff erstmals ein Deutscher dabei.

Der deutsche Elvis ist ein sympathischer und – wären da nicht die tiefschwarz gefärbten Haare und die Koteletten – trotz seiner Größe eigentlich unscheinbarer Mann, den die anderen Hotelgäste kaum eines zweiten Blicks würdigen. Ihm ist das recht. Der Familienvater logiert in Berlin sogar unter dem Namen seiner Managementfirma, weil es früher gelegentlich Probleme mit allzu enthusiastischen Fans gab. Den Abend zuvor hat er im „Flame Diner“ eine Show gegeben, Halb-Playback, also ohne Band, dafür mit Cadillacs und einer ausgeflippten Mittfünfzigerin, die sich vor der Bühne entblößt hat. Das volle Programm halt.

Es ist verführerisch, sich in Ironie zu ergehen, wenn man die Elvis-Szene beschreibt, aber Steinhoff ist ein ernster Mann. Gelernter Schlosser. Aus dem Landkreis Fulda. Seit seinem achten Lebensjahr liebt er Elvis, mit siebzehn fing er an, selbst den Elvis zu machen. Das war in den späten 80er-Jahren. Damals galt er deswegen in seiner Schule als Außenseiter, „aber diejenigen, die mich früher merkwürdig fanden, bitten mich heute bei Klassentreffen um ein Autogramm. Ich bin der Einzige, der aus dem Ort herausgekommen ist.“

Erst 2004 fand Steinhoff den Mut, aus dem Hobby einen Vollzeitberuf zu machen. Ein einschneidendes Erlebnis war die Begegnung mit einem noch heute erfolgreichen Elvis-Imitator. „Der sah aus wie Elvis drei Tage nach seinem Tod. Ich dachte mir, es muss möglich sein, Elvis darzustellen, ohne Elvis-Karikatur zu sein. Die Leute zahlen doch nicht 40 Euro für einen Abend, bei dem sie die Augen zukneifen müssen.“

Um authentisch zu wirken, singt Steinhoff den Elvis, der zu ihm passt: die Musik aus den Filmen und der Zeit vom Comeback 1968 bis zum Konzert „Aloha from Hawaii“ 1973. Nicht also den jungen, wilden Rock’n’Roller und auch nicht die späte Selbstkarikatur. Den klassischen Elvis der weißen Jumpsuits, das Haar nicht mehr gegelt, sondern in die Stirn fallend, die Stimme gereift, das Rock-Repertoire um Songs wie „In The Ghetto“ und „Suspicious Minds“ erweitert.

Zwischen den Hits, die alle erwarten, versucht er immer wieder, „Perlen“ zu streuen, die weniger bekannt sind, seine persönlichen Favoriten: „Any Day Now“, „I’ve Lost You“, „Let it Be Me“. Steinhoff singt die Titel im Frühstücksraum des Hotels an, sollen doch die anderen gucken. Ja, schöne Nummern, gute Stimme, auch ohne Effekte wie Kompressor, Hall, Chorus und Delay.

Das US-Magazin Forbes hat eine Liste mit den bestverdienenden, toten Stars herausgegeben. Sie wird angeführt von gleich zwei Sängern, die als Könige ihres Genres galten: Michael Jackson und Elvis.

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Quelle: Zoomin.TV

Bei allen persönlichen Präferenzen: „Oliver Steinhoff hat nichts zu tun mit der Person auf der Bühne. In dem Augenblick, wo Kostüm und Maske fertig sind, bin ich in der Rolle, die ich bedienen muss. Es geht nicht um Kunst, sondern um Entertainment.“ Eine Bescheidenheit, die im Musikgeschäft selten geworden ist.

„Die höchste Kunst wäre es, wenn ein Hardcore-Elvis-Fan“ – die Elvis-Puristen hassen ja in Deutschland die Elvis-Imitatoren – „sagen würde: Das war richtig gut.“ Das kommt zuweilen vor, aber selten. „Neid und Missgunst sind typisch deutsche Eigenschaften. Die Leute werden nicht dazu erzogen, ihre Talente zu entdecken, sondern zu funktionieren. Wir sind keine Aufstiegsgesellschaft mehr.“

Steinhoff hat den Aufstieg geschafft: Auftritte in den USA und Kanada, Filmaufträge in England, Eigenheim auf dem Land in Niedersachsen. Er weiß aber, dass es nicht ewig weitergehen kann und dass viele mit Schadenfreude auf seinen Absturz warten. It’s lonely at the top. Deshalb entwickelt er neben den Elvis-Tribute-Shows andere Projekte – „Elvis meets jazz“ und Elvis mit einem Symphonieorchester, wo er den Paillettenanzug gegen einen Dreiteiler eintauscht und keine einstudierten Elvis-Moves machen muss.

„Ich will nicht so enden wie Drafi Deutscher, von Hartz IV leben und in Bierzelten singen, wo alle nur ‚Marmor Stein und Eisen bricht‘ hören wollen. Oder wie Rex Gildo, der aus dem Fenster springt, weil sein Image nicht zu seinem Schwulsein passt. Oder wie Roy Black, der immer Rock’n’Roll sein wollte, aber Balladen singen musste.“

Stimmt: Auch wer nicht Elvis mimt, kann Sklave einer Rolle sein, und vielleicht ist es umso härter, wenn man diese Rolle selbst geschaffen hat.

Auch Dirk Jüttner hadert mit seiner Rolle. „Imitator hat einen bitteren Beigeschmack“, sagt die Berliner Lokalgröße, die früher einmal zum „Europameister“ der Elvis-Imitatoren ausgerufen wurde. „Außerdem kommt man sowieso nicht an Elvis ran.“

Deshalb nennt sich Jüttner inzwischen „Großstadt-Rock-’n’-Roller“, seine Show „Elvis & More“ und hat sein Repertoire erweitert. Auf der Bühne vollführt er akrobatische Bewegungen, die Elvis nie gemacht hätte: schlägt Räder, macht einen Ballett-Split. „Die Moves habe ich vom schwarzen Rhythm-’n’-Blues-Sänger Jackie Wilson.“

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Neben den Größen des frühen Rock’n’Roll – Roy Orbison, Buddy Holly, Ricky Nelson – singt er den frühen Elvis, dessen Stil ihn inspiriert: gegelte Tolle, weite Hosen mit enger Bundfalte, grelle Jacken. „Einen Jumpsuit wollte ich nie tragen.“ Dafür wäre er vielleicht auch zu klein.

Jüttner ist nur wenige Jahre älter als Steinhoff. Sein Elvis-Erweckungserlebnis kam bei einem Schulausflug in der sechsten Klasse, als er im Radio vom Tod des Kings hörte und plötzlich überall diese Musik gespielt wurde.

Er dürfte eine große Zukunft hinter sich haben. Die begann, als Jüttner von Horst „Hotte“ Demski entdeckt wurde, Berliner Original, damals Chef des Elvis Oldies Country Clubs, später des Harley-Davidson-Clubs und des „1. Berliner Bart-Clubs“.

Für jeden Fan des King of Rock ‘n’ Roll ist es ein Traum sein Anwesen zu besuchen. Wer nicht so weit reisen will: Im niederländischen Breda kann man “Graceland” jetzt auch bewundern.

Quelle: Zoomin.TV

Hotte organisierte die Berliner Elvis-Gedenkmärsche am Todestag, mit Cadillacs und Südstaatenfahnen und Musik. Der erste Marsch wurde 1981 von der Polizei aufgelöst. Jüttner durfte bei Demskis Veranstaltungen auftreten, es gab Medienaufmerksamkeit und Aufträge. Er hatte Gärtner gelernt und wollte nie mehr sein als Gärtner und Hobby-Elvis. Doch als die Aufträge mehr wurden, ließ er das Gärtnern sein und jobbte halbtags bei Woolworth, bis er 1988 abgebaut wurde. Da machte er sich selbstständig.

Es traf sich, dass er damals das erste Mal „richtig Kohle“ gemacht hat. In Bremerhaven feierte man den dreißigsten Jahrestag der Ankunft des Soldaten Elvis Presley in Deutschland, und Jüttner machte den Headliner. Der Berliner lernte, die Frauen mit Balladen anzusprechen. „Die Männer wollen die schnellen Sachen, aber die Frauen kontrollieren immer noch das Portemonnaie.“

Die Karriere, so schien es, musste gleich losgehen. Es gab Auftritte und Interviews, er wurde zeitweilig vom gleichen Manager wie „Rio, die Stimme von Elvis“ betreut. „Aber Rio ging zur Jumpsuit-Fraktion.“ Zwar werden seine Jumpsuits immer voluminöser, aber Rio tourt seit Jahren mit Orchester erfolgreich durch die Stadttheater und Mehrzweckhallen der deutschen Provinz.

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Dirk Jüttner hatte zwar zuweilen sechs bis sieben Auftritte an einem Wochenende, begleitete eine Elvis-Wanderausstellung, spielte auf Partys, in Bierzelten und auf Wochenmärkten, konnte aber nie – wie Steinhoff oder Rio – die Rolle des bloßen Imitators abschütteln.

Seit etwa zehn Jahren wird es immer schwerer. Die Generation, die Elvis kannte, stirbt weg. Jüttner tritt immer häufiger in Altersheimen auf. Wenn er für Geburtstagsfeten gebucht wird, „wollen von 50 vielleicht fünf Elvis hören“. Deshalb bietet er ja „Elvis & More“. Aber es ist ein knochenharter Job. Um fit zu bleiben, treibt er – „früher war ich ein dicker Elvis“, heute ist er gertenschlank – jeden Tag Sport.

Am liebsten, sagt Jüttner, würde er nur die Elvis-Balladen singen, die „Tearjerker“, ganz allein mit Gitarre und einem Mikrofon mit ordentlichem Hall drauf. Zur Illustration verschwindet er aus dem winzigen Wohnzimmer mit der Schrankwand – „Hildegard von Bingen“, „Die große Familienbibel“ – und der Couchgarnitur, wo er gerade mit seiner Frau und Managerin Christa alte Elvis-Filme angeschaut hat, und kehrt mit Auftrittsjacke und Gitarre zurück.

„Love Me Tender“ singt er und eine Blues-Nummer, „Baby, What You Want Me To Do“. Gute Songs, gute Stimme. Aber meistens muss er zu Playback singen – ein Sänger ist billiger als eine Fünf-Mann-Band – und dabei den „Spaßmacher“ geben. „Da bleibt die Qualität auf der Strecke, klar. Aber im Bierzelt werden sie schon böse, wenn du drei langsame Nummern singst.“

Es ist die alte Geschichte: „Here we are – entertain us!“, brüllt das Publikum unerbittlich. Elvis musste das erfahren: immer wieder „Blue Suede Shoes“ und „Are You Lonesome Tonight“. Er musste und durfte über sich lachen, unkontrollierbar lachen über die Absurdität des Königs, der Sklave seiner Untertanen ist. Seine Imitatoren dürfen nicht einmal über sich lachen und schon gar nicht über den King. Das ist hart.

Elvis lebt. Aber der Kult, der ihn Tag für Tag, Abend für Abend wieder zum Leben erweckt, hat etwas Unfrohes, wie jeder Kult um einen Untoten.

Vielleicht wäre es an der Zeit, ihn sterben zu lassen. Die Musik lebt ja weiter.

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hakim

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